Zum Inhalt springen
HinweisNur BildungszweckMehr erfahren

Quellentext

„Grundlagen aus der Goldenen Schatzkammer"

《金匮要略》

Han · 200

张仲景(Zhang Zhongjing)

Medizintheorie

Zuletzt geprüft: 30. Juni 2026

Einführung

„Grundlagen aus der Goldenen Schatzkammer"

Diese Seite ist kulturelle Dokumentation, keine medizinische Beratung.

Begleitband zum Shanghan Lun, ebenfalls von Zhang Zhongjing am Ende der östlichen Han-Dynastie verfasst. Widmet sich inneren verschiedenartigen Krankheiten (杂病) statt äußerer Kälteschädigung.

Der Jingui Yaolue (《金匮要略》) ist die zweite Hälfte von Zhang Zhongjings ursprünglichem Shang Han Za Bing Lun (《伤寒杂病论》) und widmet sich inneren, verschiedenartigen Krankheiten. Er ist die textliche Quelle von Rezepturen wie Shenqi Wan (肾气丸), welches die Stammesformel sowohl des Jin Gui Shen Qi Wan als auch (schließlich) des Liuwei Dihuang Wan darstellt. Für diese Enzyklopädie ist der Text grundlegend für das Verständnis der Familie der „Niere tonisierenden" Rezepturen: Liuwei Dihuang Wan, Gui Fu Di Huang Wan und Zhi Bai Di Huang Wan stammen sämtlich vom Shenqi Wan dieses Buches ab.

Historischer Hintergrund

Ursprünglich die zweite Hälfte von Zhang Zhongjings Shang Han Za Bing Lun (《伤寒杂病论》), konzentriert sich der Jingui Yaolue auf innere, verschiedenartige Krankheiten (杂病, zá bìng) und ergänzt damit den Shanghan Lun. Der kombinierte Text ging in den Kriegen der späten Östlichen Han-Dynastie verloren und wurde in Fragmenten wiederentdeckt. Der Jingui-Teil wurde durch das nördliche Song-Medizinalamt unter Lin Yi (林亿) in seine heutige dreiteilige Form rekonstruiert, wobei auf ein Teilhandschrift-Manuskript zurückgegriffen wurde, das Wang Shuhe (王叔和) bewahrt hatte. Der Text systematisierte die Diagnose dutzender innerer Krankheitskategorien und bewahrte kanonische Rezepturen wie Shenqi Wan (肾气丸). Er wurde zur Pflichtlektüre für die kaiserlichen Medizinprüfungen, war die meistzitierte Referenz zu 内伤杂病 (nèi shāng zá bìng, innere Schädigungen und verschiedenartige Krankheiten) in der Ming- und Qing-Zeit und bleibt ein grundlegender Text in den modernen TCM-Curricula.

Im Glossar nachschlagen

Über den Autor

张仲景(Zhang Zhongjing)

Zhang Zhongjing (张仲景, ca. 150–219 n. Chr.), mit Ehrennamen Zhang Ji, stammte aus Nanyang (南阳). Nachdem er einen Großteil seiner Familie in den Epidemien der späten Östlichen Han-Dynastie verloren hatte, widmete er sein Leben der Medizin. Er wird als „Weiser der Medizin" (医圣 yī shèng) verehrt für die Verfasserschaft des Shang Han Za Bing Lun, des Stammwerks des Shanghan Lun.

In diesem Text verzeichnete Rezepturen· 5

  • Formula · Guì Zhī Fú Líng Wán

    Guì Zhī Fú Líng Wán (Zimt und Poria)

    桂枝茯苓丸

    Eine sanfte, fünf Zutaten umfassende Formel aus der Han-Zeit, ursprünglich für „Knoten unterhalb der Taille" bei Frauen verwendet, und heute eine der am häufigsten verschriebenen gynäkologischen Formeln in der chinesischen und japanischen Kampo-Praxis.

  • Formula · Jīn Guì Shèn Qì Wán

    Goldener Schrank Nieren-Qi

    金匮肾气丸

    Eine "Nieren-Yang wärmen und tonisieren"-Rezeptur aus der Han-Zeit, am besten verstanden als das Sechs-Kräuter-Liù Wèi Dì Huáng Wán (Sechs-Kräuter-Rehmannia), bei dem Zimt und Aconit wieder hinzugefügt wurden, um den "Yang"- anstelle des "Yin"-Aspekts zu betonen.

In diesem Text abgedeckte Anliegen· 4

In diesem Text abgedeckte TCM-Muster· 2