Hintergrund
In der TCM beschreibt yáng xū einen Zustand, in dem die wärmende, aktivierende und umwandelnde Kraft des Körpers zur Neige geht. Wenn Qi-Mangel "nicht genug Brennstoff" ist, dann ist Yang-Mangel "der Ofen hält keine Flamme" — nicht nur niedrige Energie, sondern ein durchdringendes Kältegefühl, besonders im Unterkörper und den Extremitäten, begleitet von einer Neigung, dass Flüssigkeiten, die gewärmt und bewegt werden sollten, stattdessen stocken oder austreten. Jingui Shenqi Wan ist die klassische Nieren-Yang-Formel; Fuzi Lizhong Wan wärmt den Mittleren Jiao (Milz-Nieren-Achse). Beide behandeln Kälte, aber aus unterschiedlichen anatomischen und funktionellen Perspektiven — eine vom "Wurzelfeuer" im Unteren Jiao, die andere vom "Verdauungsfeuer" im Mittleren Jiao.