Einführung
„Rezepturen zur Förderung des Lebendigen"
Diese Seite ist kulturelle Dokumentation, keine medizinische Beratung.
Eine Rezeptursammlung des 13. Jahrhunderts aus der südlichen Song-Dynastie von Yan Yonghe, 10 Bände. Am bekanntesten als Quelle des Gui Pi Wan (归脾汤).
Yan Yonghe (严用和, ca. 1200–1267) stellte diese zehnbändige Rezepturensammlung als praktischen Leitfaden für Kliniker zusammen. Gui Pi Tang (归脾汤) — später in Pillenform als Gui Pi Wan bekannt — ist die berühmteste Rezeptur dieses Textes und bleibt eine der am häufigsten verschriebenen „tonisierenden" Formeln der modernen chinesischen Medizin bei Erschöpfung in Verbindung mit Schlaflosigkeit oder übermäßigem Grübeln.
Historischer Hintergrund
Ji Sheng Fang (auch bekannt als Yan Shi Ji Sheng Fang) wurde vom südlichen Song-Arzt Yan Yonghe im Jahr 1253 zusammengestellt, nach Jahrzehnten klinischer Praxis in Jiangxi. Die zehnbändige Sammlung war als praktisches Handbuch für praktizierende Kliniker gedacht, gegliedert nach Krankheitskategorien mit knappen theoretischen Einführungen und Rezepturanmerkungen. Sie war in den ärztlichen Kreisen der Yuan- und Ming-Zeit beliebt und wurde mehrfach nachgedruckt. Während der Ming-Dynastie erlitt der Text erhebliche Verluste; spätere Ming-Werke, darunter Teile des Pu Ji Fang, schöpften unmittelbar aus dem verlorenen Material.
In diesem Text verzeichnete Rezepturen· 2
Formula · Rén Shēn Guī Pí Wán
Ginseng-Milz-Rückführung
人参归脾丸
Eine "yi-qi bu-xue, jian-pi yang-xin" (Qi mehren, Blut tonisieren, die Milz stärken, das Herz nähren)-Rezeptur aus Yan Yonghes "Formularium zur Hilfe für die Lebenden" (1253), die mit Ginseng substituierte, stärkere Form des klassischen Gui Pi Tang.
Formula · Guī Pí Wán
Guī Pí Wán (Milz-wiederherstellende Pillen)
归脾丸
Eine „Herz-und-Milz-tonifizierende" Formel mit starkem Ruf in chinesischen Haushalten für zwei verbundene Beschwerden: Einschlafschwierigkeiten durch Grübeln und die Art von Müdigkeit, die durch zu hartes Arbeiten oder Sorgen entsteht.