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TCM-Muster · Tag

Leber-Qi-Stagnation (gān qì yù jié)

gān qì yù jié · 肝气郁结

Zuletzt geprüft: 29. Juni 2026

Frust und körperliche Enge — "Leber" ist hier ein TCM-Konzept, nicht das anatomische Organ

Über diese Seite

Diese Seite ist eine kulturelle Referenz, kein Diagnosewerkzeug. TCM-Muster sind Tags, die erklären, warum bestimmte Rezepturen zusammen diskutiert werden — sie entsprechen nicht 1:1 westlichen Diagnosen.

Hintergrund

In der TCM bezieht sich "Leber" (gān) nicht auf das anatomische Organ auf der rechten Seite des Abdomens. Es bezieht sich auf den funktionellen Bereich, der für den reibungslosen Fluss des Qi verantwortlich ist — Emotionen in Bewegung halten, Verdauung fließen lassen und Menstruationszyklen regulieren. Wenn dieses "Leber-Qi" stecken bleibt, entsteht ein Cluster von Gefühlen, die westliche Leser erkennen könnten: Frust, Völlegefühl in Brust oder Rippen, häufiges Seufzen, ein Gefühl, dass etwas emotional "abgeschnürt" ist. Xiaoyao Wan ist der Hausname für dieses Muster — sein Name bedeutet wörtlich "freies und leichtes Wandern." Danzhi Xiaoyao Wan fügt hitzeklährende Kräuter hinzu, wenn das gestaute Qi "zu Feuer komprimiert" wurde. Chaihu Shugan Wan zielt auf die Schmerzdimension — wenn Stagnation als Spannung und Schmerz in Brust und Rippen auftritt.

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Traditionell mit diesem Muster verknüpfte Rezepturen